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Public Health

Solidarität und Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine im Gesundheitsbereich

Die EU und ihre internationalen Partner haben entschlossen auf den Angriffskrieg reagiert: Die Unterstützung richtet sich unter anderem direkt an die Menschen, die vor der Aggression Putins fliehen, aber auch an auch die Länder, die diese Menschen aufnehmen, und an das ukrainische Gesundheitssystem.

Seit dem 24. Februar 2022 haben Menschen mit ständigem Wohnsitz in der Ukraine, die vor dem Krieg aus dem Land geflohen sind, Anspruch auf vorübergehenden Schutz in jedem EU-Land. Dazu gehören auch die Notfallversorgung und die notwendige Behandlung von Krankheiten sowie medizinische oder sonstige Hilfeleistungen für Personen mit besonderen Bedürfnissen. Zahlreiche nationale Behörden bieten auch mehr Unterstützung im Bereich der öffentlichen Gesundheit an.

Seit August 2022 wird im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens medizinische Notfallausrüstung verteilt, und Patientinnen und Patienten aus der Ukraine werden evakuiert, insbesondere Personen mit schweren Verletzungen oder Krankheiten, deren Behandlung im Land selbst nicht möglich ist.

EU4Health: unmittelbarer Bedarf und längerfristige Erholung

Im Juli 2022 unterzeichnete die Europäische Kommission ein Abkommen über die Assoziierung der Ukraine mit dem Programm EU4Health. Im Juni 2023 unterzeichneten die Kommission und das ukrainische Gesundheitsministerium eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich, die Folgendes umfasst:

  • Förderung der psychischen Gesundheit und psychosoziale Unterstützung.
  • Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge und andere Vertriebene aus der Ukraine
  • Rückführung und Eingliederung von Patienten in das ukrainische Gesundheitssystem
  • kurz- und mittelfristige Gesundheitsbedürfnisse ukrainischer Flüchtlinge
  • Handlungsfähigkeit der Ukraine im Bereich seltener Krankheiten
  • Fortsetzung der Finanzierung durch EU4Health

Über EU4Health finanzierte Projekte zur Unterstützung der Ukraine

Mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften wurde eine mit 28,4 Mio. Euro ausgestattete Beitragsvereinbarung unterzeichnet, um aus der Ukraine geflohenen Menschen bei der Bewältigung ihrer Traumata zu helfen und ihnen Unterstützung im Bereich der psychischen Gesundheit anzubieten. IFRC GO – Notfall (2022 bis 2025)

Vier Projekte von Nichtregierungsorganisationen (Peace of Mind, Well-U, U-Rise und MESUR) für bewährte Verfahren zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und des psychosozialen Wohlbefindens unter Migrantinnen und Migranten und Flüchtlingen.

4 Mio. Euro zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung für ukrainische Flüchtlinge, die vorübergehenden Schutz genießen, in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Organisation für Migration (2023–2025)

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