In den letzten Jahren haben sich das Bewusstsein und das Verständnis für psychische Gesundheit zwar verbessert, aber viele Menschen scheuen sich aus Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung dennoch davor, sich Hilfe zu suchen.
Dabei hat jeder Mensch irgendwann im Leben mit psychischen Herausforderungen zu kämpfen.
Psychische Belastungen sind eine normale menschliche Erfahrung, die durch unsere Erlebnisse und die Welt um uns herum geprägt ist. Jüngere Menschen berichten häufiger von emotionalen oder psychosozialen Problemen. Ein Umfeld für Inklusion und Erholung zu schaffen, ist nur gemeinsam und mit viel Empathie möglich.
Psychische Gesundheit darf kein Tabuthema sein.
Sprechen wir darüber!
Auf die Worte kommt es an
Wenn es um psychische Gesundheit geht, spielen die Worte, die wir verwenden, eine Rolle. Die Art und Weise, wie wir über psychische Probleme und Betroffene sprechen, kann Vorurteile oder Stigmata verstärken – auch wenn uns das nicht immer bewusst ist.
- Webinar für Journalist*innen
- Toolkit zu Stigmatisierung und Diskriminierung der WHO
- Mental-Health-Europe-Glossar und Words-Matter-Kampagne
Schluss mit den Mythen: 14 häufige Vorurteile rund um die psychische Gesundheit
Maßnahmen der EU
Die umfassende Herangehensweise der EU beim Thema psychische Gesundheit unterstützt die EU-Länder dabei, gegen Stigmatisierung und Diskriminierung vorzugehen, soziale Inklusion sicherzustellen und die Rechte von Patientinnen und Patienten zu schützen.
Sie umfasst finanzielle Unterstützung in Höhe von 18 Mio. EUR, um:
- die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten, einschließlich Krebserkrankten, ihren Familien und ihren (in)formellen Pflegekräften zu verbessern
- Bewusstsein zu schaffen und gefährdete Gruppen zu schützen
- über Stigmata aufzuklären und sie zu bekämpfen



